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Tag 2 Besichtigung der Memnon Kolosse
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Die Memnon Kolosse
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Die Kolosse des Memnon sind ein Paar monolithischer Statuen die den ka (die Seele) des Pharao Amenophis III (18. Dynastie, 1390-1352 v. Chr.) repräsentieren. Mit einer Höhe von über 18 Metern (60 Fuß) standen sie ursprünglich vor einem Pylon oder Zeremonientor, welches den Eingang zum Totentempel des Pharaos markierte.
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Nachdem die nördliche, mit Memnon assoziierte Statue bei einem Erdbeben 27 v. Chr. Risse bekam, wurde sie berühmt für ihren "Gesang". Regelmäßig bei Tagesanbruch gab sie einen langanhaltenden, klagenden Ton von sich, und man sagte Memnon grüße seine Mutter. Nachdem im 3. Jahrhundert jedoch Reparaturen an der Statue vorgenommen wurden, verstummte sie für immer. Heute sitzen die Kolosse an der Straße, die vom Nil zum Rand der Wüste führt, symbolische Wächter der thebanischen Nekropole..
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Die ersten Händlerbuden stehen gleich neben den beiden Statuen - und natürlich stürzen ein paar Mitgereiste sofort zum “Schnäppchenkauf echt ägyptischer Kunstwerke” auf die andere Straßenseite. Zurück bei der restliche Reisegruppe (welche sich bis dahin “nur” mit fotografieren und dem Lauschen der kundigen Erklärungen des Reiseleiters beschäftigt haben) werden die ersten Verhandlungserfolge präsentiert. 10 EUR für 2 Statuen, also zwei zum Preis von einer!
Zurück im Bus relativiert sich das Schnäppchen (nach Erklärung des Reiseleiters) auf mit etwas Leim gebundenen, gepressten Sand...
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Besichtigung des Hatschepsut Tempels
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Wachsames “Personal” im Innenhof und auf der oberen Terrasse -insbesondere beim Ergattern von Bakschisch...
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Besichtigung im Tal der Könige (zur Mittagszeit...)
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Der Weg in das Tal hinein wird mit einer kleinen Bahn bewältigt, was man sich auf jeden Fall gönnen sollte da der wenige Fahrtwind eine wilkommene Abkühlung bedeutet...
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Das Tal der Könige - heiß - trocken - und massig Touristen welche sich ab hier alle gemeinsam in die kleinen Gänge der Tiefen wälzen.
Mit der am Eingang gelösten Eintrittskarte kann man sich drei Gräber ansehen. Sollte man zu den Reisenden gehören welche sich nicht gründlich auf diesen Besuch vorbereitet haben dann getrost den Reiseführer um Hilfe bei der Auswahl bitten. Im Normalfall hat dieser schon eine paar Vorschläge parat. Da nicht immer alle Gräber geöffnet sind und der normale Touri sich nicht wirklich auskennt haben auch wir unseren guten Achmed um Rat gefragt... Letztendlich haben wir uns so dann für “Ramses IX Grab Nr6” “Tausert & Sethnacht Grab Nr 14” und “Thutmosis III Grab Nr 34)” entschieden.
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Tutmoses III Grab Nr34 (18. Dynastie) 1479-1425 v. Chr. Das Grabmal von Thutmosis III ist das dritte Grab welches von uns besucht wurde. Wer gut auf den Beinen ist (ca 60 Treppen nach oben und danach ca 110 Stufen in den Berg nach Unten) der sollte sich dieses Grab auf jeden Fall ansehen! In den zugänglichen Kammern sind wunderbar erhaltene und farbenprächtige Malereien an Decken und Wänden zu sehen. Zu erwähnen wäre allerdings noch die äußerst schlechte und stickige Luft in der Tiefe, wer Probleme mit Kreislauf oder Atmung hat sollte sich dies also lieber ersparen...
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In die Tiefe der Grabkammer ist Fotografieren nicht erlaubt, aber die oben gezeigten Bilder stellen den einfachen Teil der “Kletterei” dar. In die Tiefe geht es teilweise gebückt und auch seitlich deutlich eingeengt.
Ganz besonders sind auch die schlechten Luftverhältnisse in den tiefen Gängen dieses Grabes zu bemerken (mit abstand die schlechteste Luft der von uns besuchten Gräber.
In allen Gräbern ist es in den Kammern und Gängen wärmer als draußen, die Luft ist stickig und das Atmen fällt immerwieder schwer. Die Feuchtigkeit, die die Touristen (durch Atmung und Schweiß) in die Gräber bringen, läßt die am Morgen sehr geringe Luftfeuchtigkeit auf ca.98% am Abend ansteigen. Hinzu kommt die Abwärme der elektrischen Geräte, Leuchten, Gebläse usw...
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Nach solch aufreibenden Besichtigungen dann die Rückfart zum Schiff mit Impressionen aus dem Bus...
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Während dem weiteren Rundgang können sogar Spuren von fortschrittlicher Technik entdeckt werden ;-) Einziges Manko ist hierbei allerdings die eingeschrängte Nutzbarkeit - nur bei vor Anker liegendem Schiff...
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Auf dem Deck anelangt können wir von dort aus die malerische Fahrt zur Schleuse von Esna genießen.
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Vor der Schleuse heist es erstmal warten da hier gilt “wer zuerst da ist kommt auch als erstes durch”. Die Gelegenheit der vor Anker liegenden Nielkreuzer nutzen die ortsansässigen “schwimmenden Händler” um mit ihren kleinen Booten zum handeln bis ganz nah heran gerudert kommen. Das sie nicht an Bord kommen dürfen hindert den Warenaustausch in keiner Weise. Die angebotenen Handtücher, Hemden, Galabeyas usw. (in Tüten verpackt) werden einfach mit einer ungeahnten, zielsicher Wurftechnik vom kleinen Boot bis auf das Sonnendeck befördert - und so kann das Feilschen zwischen Sonnendeck und Boot beginnen...
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Wer in den “Genuss” kommt zu nächtlicher Stunde noch vor der Schleuse warten zu dürfen der kann sich an dem Farbenfrohen Lichterspiel der noch versammelten Schiffe erfreuen.
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